Die Gestaltung von Preisangaben im Internet. Oder: Unser erstaunlicher Ausflug in den Dschungel der Preisangabenverordnung

 

Ein Jurist hat sich unsere schöne neue Homepage www.fuehrungsfrage.de angesehen. Seine Reaktion: „Schön, aber …“. Ich liebe diese Aussagen mit „Ja, aber …“. Das „Ja“ kann ich vergessen und das „Aber“ macht oft viel Arbeit. So auch hier.

In diesem Fall gab es den Hinweis auf die PAngV, die Preisangabenverordnung. Darin wird geregelt, wie Preise in digitalen Kontexten im B2C-Bereich zu gestalten sind. Das hat uns erstaunt. Haben wir doch die Websites anderer Anbieter von Weiterbildungen angeschaut. Überall Nettopreise zzgl. MWST.

Mit dem Blick auf Verbraucherschutz ist der Zweck der Preisangabenverordnung, durch eine sachlich zutreffende und vollständige Verbraucherinformation Preisklarheit zu gewährleisten. Die Preisangabenverordnung ordnet unter anderem an, dass Preise gegenüber Letztverbrauchern immer einschließlich der Umsatzsteuer und sonstiger Preisbestandteile anzugeben sind (Endpreise). Die bloße Angabe von Nettopreisen – auch mit Zusätzen wie „zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer“  gegenüber Letztverbrauchern ist somit unzulässig. Bei Online-Angeboten ergibt sich aus der Preisangabenverordnung die Verpflichtung zur Angabe, dass die Umsatzsteuer im Preis enthalten ist.

Also sorgen wir jetzt auf unserer Homepage für Preisklarheit: unsere Preise sind Bruttopreise. Auch wenn unsere Preise damit im ersten Moment im Vergleich mit anderen Anbietern höher erscheinen. Sie sind für private Kunden und Unternehmen gleich. Private Kunden können die Kosten für ihre Weiterbildung u.U. als Werbungskosten in ihrer Einkommensteuererklärung geltend machen. Unternehmen können u.U. die MWST geltend machen.

Unser Zertifikat „Führungs-und Innovationskultur“ ist als wissenschaftliches Produkt von der MWST befreit. Für alle Kunden.

Hier gehts zu unseren Veranstaltungen.

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